WIR BIETEN SKALIERBARE LÖSUNGEN FÜR JEDE ANFORDERUNG.

Sie können aus mehreren Standardgrößen wählen oder eine für Ihre Anforderungen passende Anlage von uns entwickeln lassen.

Die Standardgrößen

unserer VTC-Anlagen:

Um das Volumen zu erhöhen, ist es möglich,

mehrere Anlagen nebeneinander zu errichten.

10 m³/d

 

1.000 t/a

50 m³/d

 

5.000 t/a

100 m³/d

 

10.000 t/a

250 m³/d

 

25.000 t/a

500 m³/d

 

50.000 t/a

1.000 m³/d

 

100.000 t/a

2.000 m³/d

 

200.000 t/a

3.000 m³/d

 

300.000 t/a

Möchten Sie mehr über unsere Anlagen erfahren oder

eine Anfrage für eine oder mehrere Anlagen stellen?

BEISPIELE FÜR MATERIALIEN, DIE IN DER VTC VEREDELT WERDEN KÖNNEN:

DER PROZESS UND SEINE

DERIVATE AUF EINEn BLICK.

  •  

    Der Prozess - Schritt für Schritt

    1. Die Karbonisierungsloren werden mit Biomasse beladen:

         z.B. mit vorsortierten Deponieabfällen und anderen biogenen Materialien.

    2. Sobald die Loren beladen sind, werden sie auf festen Schienen in den Reaktor geschoben.

    3. Die Reaktortür wird hydraulisch geschlossen und verriegelt.

    4. Der Reaktor wird mit Dampf beaufschlagt.

    5. Sobald der Reaktor die gewünschte Temperatur und den Druck erreicht hat, beginnt der

        Karbonisierungsprozess.

    6. Druck und Temperatur im Reaktor werden kontinuierlich überwacht, bei Bedarf wird wieder Dampf

        nachgespeist.

    7. Die Reaktionszeit beträgt je nach Ausgangsmaterial etwa 3 bis 5 Stunden.

    8. Die Dampfzufuhr wird automatisch abgeschaltet, sobald der Karbonisierungszyklus abgeschlossen ist.

    9. Der Dampf im Reaktor wird automatisch und geregelt heruntergefahren.

    10. Wenn der Druckausgleich mit der Atmosphäre erfolgt ist, öffnet die Reaktortür automatisch und die Lore wird

           herausgezogen.

    11. Die Bio-Kohle wird über eine Kippvorrichtung auf ein Förderband gekippt und einem Schwingsieb zugeführt.

    12. Die Bio-Kohle wird in einen Trockner gegeben und auf einen vorgegebenen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet.

    13. Danach wird das getrocknete Material in eine Pelletieranlage überführt und zu stabilen Pellets verpresst oder

           zu Staub gemahlen.

    14. Die Pellets oder der Staub werden in einem Lager gebunkert.

     

    Anmerkung:

    Bestimmte Eigentumsmerkmale wie Dampfzufuhr, firmeneigene Geräte usw. werden hier nicht beschrieben, da sie in Patentdokumenten aufgezeichnet werden.

  • Bio-Kohle

    Die in unseren VTC – Anlagen produzierte Bio-Kohle ist ein der Braunkohle sehr ähnliches Produkt mit etwas höherem Heizwert aber gleichem Brennstoff- und Ascheschmelzverhalten.

     

    Die Bio-Kohle ist CO2-neutral. Der Aschegehalt richtet sich nach den eingesetzten Rohstoffen. Der Restfeuchtegehalt kann je nach Kundenwunsch eingestellt werden.

     

    Die Bio-Kohle ist nach der Konfektionierung lager- und transportstabil.

     

    Die Konfektionierung ist üblicherweise eine Brikettierung, Pelletierung oder Vermahlung.

  •  

    Aktivkohle

    Wir entwickeln derzeit eine Anlage zur Produktion von Aktivkohle aus Biomasse. Als Rohstoff kommen pflanzliche Materialien wie Calliandra, Miscanthus, Zuckerrübenabfälle, Gärreste usw. zum Einsatz.

     

    Es handelt sich hierbei um einen aufwändigeren Prozess, der eine Reihe selbst entwickelter Methoden umfasst.

     

    Die Produktion von Aktivkohle wird voraussichtlich nach einem vollen Zyklus des Calliandra-Wachstums (zwei Ernten) abgeschlossen sein, welcher bis zu 9 Monate dauert.

  • Organische Bio-Kohle (Arzneimittelkohle)

    Marktanalysen von ITT in Kanada haben ergeben, dass besonders reine Bio-Kohle zum Einsatz in der Arzneimittelproduktion ein hochgeschätztes Produkt ist, für das es einen globalen Bedarf gibt.

     

    Die Voraussetzungen für die Herstellung von Arzneimitteln sind sehr streng, das Ausgangsmaterial muss biologisch angebaut werden.

     

    Die Ackerflächen müssen mit einem eigens dafür hergestellten Humus aus gemeinsamer Kompostierung unserer Bio-Kohle mit Grünmaterial speziell vorbereitet werden.

     

    Humus ist die organische Komponente des Bodens, gebildet durch die Zersetzung von Pflanzenmaterial durch Bodenmikroorganismen.

     

    Die Bio-Kohle verbessert die Wasserhaltung der Böden und lädt sich während des Kompostierungsprozesses mit Nährstoffen auf. Diese werden später langsam und langfristig an die Pflanzen abgegeben. Wir haben vor kurzem die Formel erarbeitet, um organischen Humus mit Bio-Kohle zu produzieren.

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    VTC-Prozesswasser

    Während der Karbonisierung wird Wasser aus der Biomasse ausgetrieben.

     

    Das Prozesswasser aus der Produktion von Bio-Kohle aus biogenen Rohstoffen wie Calliandra (und anderer schnell wachsender Pflanzen) wird durch eine Kammerfilterpresse, die als Anschwemmfilter arbeitet, von Partikeln befreit.

     

    Die nährstoffreiche Flüssigkeit kann dann als Dünger wieder in die Plantagen zurückgeführt werden. Der gebildete Presskuchen wird im Karbonisierungsprozess verwertet.

     

    Das verschmutzte Prozesswasser aus der Karbonisierung von Abfällen wird einem aufwändigeren Aufbereitungsverfahren unterzogen. Es wird ebenfalls zunächst durch eine Kammerfilterpresse behandelt, muss danach aber weiter aufbereitet werden.

     

    Auch dieses Wasser kann schließlich sicher in einen Vorfluter eingeleitet werden, dies erfolgt selbstverständlich unter Einhaltung regionaler Bestimmungen und Grenzwerte.

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